Chemotherapie

Fast immer ist im Anschluss eine Chemotherapie erforderlich. Nur wenn der Krebs in einem sehr frühen Stadium erkannt wurde, kann in Einzelfällen darauf verzichtet werden. Bei einer Chemotherapie werden Zellgifte, die sogenannten Zytostatika, eingesetzt. Sie hindern vor allem sich schnell teilende Zellen, zu denen auch die Tumorzellen gehören, an der Teilung und bewirken damit ihr Absterben. Ein Nachteil der Zytostatika ist, dass diese nicht gezielt gegen den Krebs wirken, d. h. sie greifen nicht nur die Tumorzellen, sondern auch andere, gesunde Zellen des Körpers an. Dadurch kommt es in den meisten Fällen zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall oder Abwehrschwäche.

Semra und Claudia berichten im Video von ihren Erfahrungen mit der Chemotherapie.

Wie funktioniert die Chemotherapie?